Wir empfehlen am Anfang wenig anzufüttern, weil man nicht weiß, welche Menge der Vorgänger auf dem Angelplatz angefüttert hat und ob die Karpfen am fressen sind. Wenn man einige Bisse bekommt und Fisch fängt, kann man mit dem anfüttern beginnen. Achtung: Füttern Sie jedoch in Maßen an. Es besteht die Möglichkeit, dass die Karpfen danach eine ganze Woche keinen Hunger mehr haben.
Normalerweise füttert man mit Partikels, Pellets, Tigernüssen, Boilies oder einer Mischung an. Meistens wird mit Boilies geangelt. Es gibt sehr viele verschiedene Geschmacksrichtungen auf dem Markt, so dass es schwierig ist eine bestimmte Sorte an Boilies zu empfehlen. Fischmehl, Blut, süße Geschmäcker... Wir empfehlen hochwertige Boilies zu kaufen oder selbst zu machen. Vertrauen Sie den Boilies mit denen Sie auch zu Hause angeln. Damit werden Sie auch in Frankreich Fische fangen.
Pellets und Tigernüsse sind billiger, funktionieren aber in der Regel auch gut. Am La Renarde und am Lac de Moisson wird z.B. mit Tigernüssen gut gefangen. Partikels werden oft genützt am La Horre.
Interessant zu wissen ist auch, dass Karpfen bei einer Wassertemperatur unter 14 und über 25 Grad Celsius viel weniger fressen. In diesen Fall füttern Sie am besten nicht zu viel an.
Falls es in einem Gewässer Zwergwaller gibt, können Sie am besten mit Tigernüssen angeln.
Sehr wichtig ist es auch, den Boden der Angelstelle zu untersuchen: Wie Tief ist es und gibt es verschiedene Tiefen? Ist der Boden hart? Gibt es Schlamm? Gibt es Hindernisse? Sie können dies untersuchen, indem Sie eine Lotrute, ein Echolot oder eine detaillierte Tiefenkarte einsetzen.
Kunden, die jedes Jahr den gleichen See beangeln, wissen genau wie man vor Ort vorgehen muss. Sollten Sie zum ersten Mal an einem bestimmten See angeln, so sollten Sie am besten der Wächter um Rat fragen.
Bei den meisten Gewässern können Sie vor Ort Futter kaufen, so dass Sie keine Eimer mitschleppen müssen.
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