Angeln in Frankreich

Angeln in Frankreich

Angeln in Frankreich ist nicht nur eine entspannende Tätigkeit, es ist ein Lebensstil. Zunächst berichten wir über die Angler in Frankreich und den besten Anglerorten. Danach werden wir die verschiedene Arten von Fischen betrachten, die man in Frankreich fangen kann. Der Artikel schließt mit einer wirtschaftlichen Analyse der Fischerei in Frankreich ab.

Der Angler in Frankreich ist dem nationalen Fischereiverband (NFFF) angegliedert und wird auch von ihm reguliert. Wussten sie, dass die NFFF der zweitgrößte Sportverband in Frankreich ist? Dieser Verband hat 2.150.000 lizenzierte Mitglieder und liegt damit auf dem zweiten Platz des Podiums direkt nach dem Fußball.

Wie man auf dieser Karte gut erkennen kann, besitzt die Fischerei in fast gesamt Frankreichs eine ziemlich aktive Präsenz. Das Angeln in Frankreich ist in 80% der Distrikte sehr gut vertreten. Das erkennt man daran, dass es mehr als 10.000 Angler gibt.

In fast der gesamten Westküste gibt es in den meisten Bezirken mehr als 20.000 Angler. In den Regionen Rhône, Saône und Loire, Gold Coast und Isère gibt es mindestens 20.000 Angler. Das liegt daran, dass diese Bereiche von der Rhône und Loire überquert werden.

Angellizenzen in Frankreich

Auf öffentliche Gewässer (Flüsse oder Seen) braucht man eine Französische Angellizenz (auf Französisch: Carte de pêche). Es gibt verschiedene Arten und Varianten die man bei die AAPPMA - die Französische Angelvereine - bekommen kann. Besuchen Sie hierfür www.CartedePeche.fr

Achtung: Auf PayLakes braucht man kein Angelschein, da es sich um Privat Eigentum handelt. Wenn Sie auf www.FishermanHolidays.com ein Angelurlaub buchen, dann müssen Sie sich also nicht über Angelscheine (auch keine Deutsche oder Österreichische Angelscheine zB) kümmern!



Hier sind die Seen, die wir als ideal zum Angeln in Frankreich ansehen:

• Der Etang de Mont ist in der Auvergne, und ist der ideale Ort für Angler in Frankreich, die Komfort lieben. Der Tierbestand ist bekannt und wird von über 1.000 Karpfen mit einem Gewicht von 7 bis 27 kg bewohnt. Zur Verfügung gestellt werden 9 Einrichtungen, die mit einem Bungalow-Zelt ausgestattet sind. Die Zelte sind auf einem Holzsteg aufgebaut, so dass man einen schönen Überblick über das Wasser und die Schilfbänke genießen kann. Das Sanitärgebäude auf dem Etang de Mont ist in einem guten Zustand und ideal für Angler in Frankreich. Die aufgezeichneten Rekorde für die größten Karpfen sind: Spiegelkarpfen von 27 kg, Schuppenkarpfen von 21kg, ein Lederkarpfen von 14kg, ein Koi-Karpfen von 18 kg.

• Der Domaine de Bouxier liegt ebenso in der Region Auvergne. Der private See ist 21 Hektar groß, und sehr beliebt bei den Anglern in Frankreich. Es gibt 7 Einrichtungen und an jedem Standort befindet sich eine große Holzhütte mit einem Vordach, Tisch und 2 Stühlen, um sich vor Witterungseinflüssen zu schützen. Der Besitzer gibt die Versprechung die 7 Einrichtungen zu einem Maximum von 14 Anglern zu vermieten. Damit die Angel-Qualität auch gewährleistet wird. Die Bäder sind neu und in einem guten Zustand. Außerdem gibt es Strom, so dass man Batterien wieder neu aufladen kann. Kürzlich fingen Angler einen Spiegelkarpfen von 26 kg, einen Schuppi von 15 kg und einen Lederkarpfen von 13kg.

In dem folgenden Abschnitt erklären wir die verschiedenen Fischarten in Frankreich - Erstens, die Süßwasserfische.

• Die Raubfische: Wels, Zander, Schwarzbarsch, Hecht und Barsch sind an der Spitze der Nahrungskette im Ökosystem. Sie sind Raubtiere, die vor allem andere Fische fressen.

• Lachsartige Fische: Besonders von Sportanglern wird die Wildwasser-Spezies gesucht. In unseren Gewässern sind Lachs und Forelle die häufigste vorkommende Art.

• Karpfenfische: Diese Familie umfasst den größten Teil der Süßwasserfische aus Frankreich. Sie sind sehr unterschiedlich in ihrer Größe, von dem großen bis zum kleinen Rotaugen. Die Familie der Karpfenfische sind Allesfresser, die den Boden durchsuchen, um kleine wirbellose Tiere zu finden.

Insgesamt gibt es etwa 83 Arten von Fischen, die Angler in Frankreich fangen können.

Die Küste von Frankreich ist den Anglern bekannt. Die Art der Fische werden in zwei Hauptgruppen unterteilt: die Gruppe der Knorpelfische (Chondrichthyans) und der Gruppe der Knochenfische (Osteichthyes). Die Knorpelfische sind Haie und Rochen wie auch die Knochenfische Gruppe gehören wie viele Arten auch zu unserer Küste.

Mit etwa 10% der Fänge, einer Küste von 5.500 km, ist Frankreich das vierte stärkste Land der Europäischen Union im Bereich der marinen Fischerei und Aquakultur. Die Französisch Fischerei hat 2010 eine Milliarde Euro erzeugt und repräsentiert fast 93.000 direkte und indirekte Arbeitsplätze. Ein Viertel des nationalen Verbrauchs von aquatischen Produkten kommt aus dem Sektor der Fischerei. Frankreich ist die zweite größte globale maritime Macht direkt nach den Vereinigten Staaten. Die Herstellung der 7.000 französischen Schiffe repräsentieren 310.000 Tonnen frische und 154.000 Tonnen gefrorene Waren im Wert von 940 Millionen € diese 22.000 direkte Arbeitsplätze, darunter 19.000 Arbeitsplätze in Frankreich stehen.

Französischer Außenhandel

Trotz der Auswirkungen der Einfuhren von Lachs und Kabeljau sind die französischen Importe bis zum Jahr 2012 nicht gestiegen. Der Rückgang der Zuflüsse aus Afrika ist nicht nur von einem Anstieg der Preise, sondern auch durch die Einführung eines neuen Gemeinschaftsrechts erklärbar. Die Exporte lassen weiterhin nach, was bereits vor ein paar Jahren begann – unterstützt durch den Verkauf von Tintenfisch und Seeteufel. Die spanische und die italienische Nachfrage sind seit 2010 rückläufig.

Da Frankreich für den Verkauf seiner Produkte  abhängig von anderen Ländern ist, ist das Gleichgewicht des französischen Handels mit Fisch in allen Regionen negativ.

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