Domaine de Brocard: Tipps und Tricks vom Profi

25 August 2016 – FishermanHolidays.com

Thomas S. war letzte Woche am Domaine de Brocard wo die Fische nicht einfach im Kescher geschwommen sind. Hier ist ein kleines Feedback und ein kurzes Interview.

Wir hatten auf der Stelle 10 insgesamt 22 Bisse bzw Runs, leider gelang es uns nur 8 davon zu landen.
Das Kraut (Weed) stand einfach zu hoch und war fast überall.
Auf den anderen Plätzen tat sich eine Woche lang gar nichts.
Demnach können wir uns schon auf die Schulter klopfen, trotz dieses schlechtem Ergebnisses!
Frank versucht verzweifelt das kraut (Weed) in den Griff zu bekommen, es war noch nie so schlimm, sagte er.
Die ständigen Temperaturschwankungen seien dafür verantwortlich.
Trotzdem ein toller See mit einem super Manager (Frank)  einer wunderbaren Stille und schönen Fischen.
Highlight war ein Graskarpfen mit neuem Rekord des Brocards: 31,9Kg
Trotz der schweren Bedienungen und der Hitze von über 30 grad hat das Team aus Deutschland ordentlich zugeschlagen.
Vielen Dank auch nochmal an dich für die Organisation.

Ihr hattet eine schwierige Woche mit Hitze von über 30 Grad, welche Futterstrategie habt ihr da verwendet?

Grundsätzlich haben wir relativ punktuell mit wenigen Partikeln angefüttert.
Die gute alte Spodrod mit Futterrakete/Spomb machen sich hier einfach bewährt, natürlich möchte ich hier auch nicht auf ein Futterboot verzichten wollen.
Warum nicht eine Kombination aus beiden?!
Abschließend  einige Boilies wiederum großflächig um die ausgewählten Spods verteilt.
Die Strategie bewährte sich als erfolgreich.


Da es viel Kraut gab, nehmen wir an dass die Karpfen ständig im Kraut waren, welche Montagen habt ihr benutzt?

Da der Boden größtenteils sehr schlammig war, machte es Sinn, längere Vorfächer zu wählen.
Wir griffen auf 6-4er Barbless Haken zurück und bieteten einige snowman-montagen, chod-rigs,einfache Pop up rigs an

Natürlich versuchten wir stets "krautfrei" abzulegen, allerdings war das Wasser sehr sehr trübe und auch mit einem Echolot hat man bei soviel  Krautanteilen so seine Schwierigkeiten ein schönes Plätzchen zu finden.
Der Wasserstand war zudem auch niedrig, sehr niedrig, was die Funktion des Echolotes nicht gerade begünstigte.

Also immer die Spod/Lot-Rute dabei haben :)
Hatte man einen guten Spod gefunden,kamen trotz der Witterung und der krautigen Umstände,regelmäßig einige runs!

Habt ihr die Montagen in der nähe vom Kraut abgelegt und die Bremse etwas fester gedreht?

Krautfrei ablegen ist auch hier wieder das Ziel, allerdings kann man natürlich auch ein Choddy oder andere Pop up Rigs über dem Kraut ablegen.

Sicherlich macht es Sinn, dem
Fisch möglichst wenig Fluchtweg zu bieten, allerdings drehe ich die Bremse nur etwas fester wenn ich wirklich vor schweren Hindernissen ablege.
Vor allem halte ich in der Nacht nichts davon bei längeren Ansitzen.
Da nicht jeder direkt neben seinen Ruten schläft:)
Das Risiko Tackle und letztendlich dadurch auch den Fisch zu verlieren wäre mir zu groß.

Habt ihr noch Tipps für andere Angler die an den Brocard fahren möchten?

Gerade in der Zeit wo das Kraut hoch steht, sollte man die Safety-Clips noch etwas bearbeiten, damit das Blei in den einzelnen Krautfeldern noch schneller auslöst!
Gerade am Blei sammelt sich im Drill unfassbar viel Kraut.

Man merkt irgendwann den schönen Drill gar nicht mehr, da einige Kilos an Unterwasserpflanzen von der Montage mitgerissen werden.

Weiterhin sollte man versuchen etwas mehr zu selektieren, denn kleinere Weißfische stehen mächtig auf Mais, Weizen, Hanf und co.

Härtet die Boilies etwas aus, oder nutzt das "super Wrap" von Korda zB.
Denn auch die Krebse mögen die Köder zu gern.

Um auf Nummer sicher zu gehen, tut es auch eine einzeln aufgepoppte Tigernuss, diese hält den Krebs und Weißfischattacken ebenfalls gut stand.

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